Lovat-Newsletter – Dezember 2025
Lovat-Newsletter – Dezember 2025
Saisonale Grüße
Zum Jahresende wünschen wir Ihnen eine friedliche Feiertagssaison und einen positiven Start ins neue Jahr. Möge das kommende Jahr Klarheit, Wachstum und neue Chancen bringen.
Frohe Feiertage!
Compliance-Änderungen treten häufig gleichzeitig auf – als wären sie miteinander verbunden. Im Dezember 2025 müssen viele Unternehmen drei verschiedene Bereiche im Blick behalten, um Probleme mit den Steuerbehörden zu vermeiden: EPR-Registrierung, E-Rechnung und Mehrwertsteuer-Schwellenwerte. Hier können Sie Änderungen der Anforderungen prüfen, aktualisieren und zusammenfassen. Zusätzlich erhalten Sie einen kurzen Leitfaden mit einem konkreten Plan:
Nachrichten – neue Unterbereiche Dokumente und Verlauf
Der Bereich Nachrichten umfasst nun die Unterbereiche Dokumente und Verlauf. Es ist deutlich einfacher geworden, Dateien nachzuverfolgen, die mit dem Lovat-Team geteilt wurden. Zusätzlich wurde die Sicherheit im Dokumenten-Workflow erhöht: Sie können bereits versendete Nachrichten und Dokumente verifizieren. Außerdem lassen sich Änderungen verfolgen und überwachen.
Preise – klarere Optionen und sichtbare Limits
Der Preisbereich verfügt über ein neues Layout, wodurch sich Tarife schneller und einfacher vergleichen lassen. Außerdem sind fehlende Funktionen nun leichter erkennbar. So vermeiden Teams Verzögerungen bei Prüfungen oder Meldungen.
Wichtige EPR-Updates weltweit
Immer mehr Länder weiten die Vorschriften zur erweiterten Herstellerverantwortung schrittweise, aber konsequent aus. Ziel ist es, Recycling und Reporting zu verbessern. Für Unternehmen bedeutet das: robustere Daten, schnellere Meldungen und belastbare Nachweise sind erforderlich.
EPR-Vorschriften betreffen häufig mehr als nur Hersteller. Sie können auch für Importeure und Marken gelten. Selbst wenn Sie mit einem Verpackungslieferanten arbeiten, benötigen Sie die richtigen Daten. Und insbesondere, wenn Sie Verpackungslösungen verkaufen, sind detaillierte Materialangaben zwingend erforderlich. Wenn Sie recycelbare Verpackungen deklarieren, benötigen Sie entsprechende Nachweise und Dokumentationen.
Globaler Verpackungstrend – größerer Geltungsbereich und strengere Berichterstattung
Kanada, die USA, Australien und China strukturieren derzeit ihre Verpackungsrahmen neu. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Markt, die Richtung ist jedoch einheitlich. Mehr Produkte fallen in den Geltungsbereich, mehr Berichtsfelder werden verpflichtend und die Durchsetzung wird strenger. Das stellt für Unternehmen aller Art eine große Herausforderung dar. Deshalb sollte das EPR-Reporting genauso ernst genommen werden wie das Finanzreporting. Bauen Sie wiederholbare Kontrollen und ein ganzheitliches System auf, das remote und unabhängig funktioniert. Schaffen Sie außerdem einen klaren Bereich, in dem Nachweise sowie Zuständigkeiten und Fristen zentral verwaltet werden. Vollständigen Artikel lesen
Dänemark und Deutschland – strengere Pflichten für Batteriehersteller
Dänemark und Deutschland haben die Anforderungen für Batteriehersteller verschärft. Die Registrierungsinformationen sind komplexer geworden und bestehen aus vielen detaillierten Einzelangaben. Die Datenanforderungen wurden erhöht. Wenn Sie Geräte mit integrierten Batterien verkaufen, prüfen Sie auch Ihre Klassifizierung, um interne Produktdaten frühzeitig zu aktualisieren. Leitfaden lesen
Schweden – reduzierte Verpackungsgebühren für 2026
Die schwedische NPA hat eine Reduzierung der Verpackungsgebühren um 270 Millionen SEK für 2026 angekündigt. Hersteller werden im kommenden Jahr geringere Gebühren zahlen müssen. Rückerstattungen für Überzahlungen aus dem Jahr 2025 werden ebenfalls fortgesetzt. Dies wirkt sich auf Budgetplanung und Gebührenabgrenzung im Rahmen der Verpackungs-EPR und der EPR-Verpflichtungen für Verpackungen aus. Mehr über EPR in Schweden erfahren
EPR-Update USA – Colorado finalisiert Verpackungsplan für 2026
Colorado hat einen finalen EPR-Plan für Verpackungen verabschiedet. Dieser tritt 2026 in Kraft. Unternehmen, die Verpackungen in Verkehr bringen, müssen sich registrieren, Materialien melden und Gebühren zahlen, sobald das Programm startet. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für EPR in den USA und ein Signal für andere Bundesstaaten.
Lovat macht EPR-Regeln einfach umsetzbar. Wir registrieren, melden und helfen Ihnen, kostspielige Bußgelder zu vermeiden – alles an einem Ort.
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Spanien verschiebt Verifactu – so planen Sie Ihr E-Rechnungsprogramm
Spanien hat Verifactu, seinen zertifizierten Rechnungsansatz in Verbindung mit der Steuerbehörde, verschoben. Der Rollout ist nun für 2027 geplant. Die Fristen sind nach Steuerpflichtigentyp festgelegt. Unternehmen müssen bis zum 1. Januar 2027 umstellen. Selbstständige müssen bis zum 1. Juli 2027 compliant sein. Unternehmen, die bereits das Echtzeit-Meldesystem SII nutzen, bleiben ausgenommen.
Nutzen Sie diese Verzögerung, um die Integrationsarbeiten abzuschließen. Warten Sie nicht bis zum letzten Monat. Ein effektives E-Rechnungsprogramm benötigt Regeln, Kontrollen und Tests. Außerdem ist eine zuverlässige Validierung in großem Umfang erforderlich.
Wenn Sie grenzüberschreitend tätig sind, verbinden Sie sich einmalig und nutzen Sie die Einrichtung mehrfach. Das Peppol-Netzwerk unterstützt den standardisierten Austausch. Lovat kann Ihre Teilnehmer-ID registrieren, Sie mit PEPPOL verbinden und Dokumente als E-Rechnungslösung validieren. Mehr erfahren Sie hier
Deutschland und Frankreich aktualisieren E-Rechnungsformate
Deutschland und Frankreich werden am 15. Januar 2026 gemeinsam aktualisierte Versionen ihrer E-Rechnungsformate ZUGFeRD und Factur-X veröffentlichen. Das Update wird beide Formate an den EU-Standard EN 16931 sowie an die kommenden verpflichtenden B2B-E-Rechnungsanforderungen anpassen.
Lovat vereinfacht die E-Rechnungs-Compliance. Wir registrieren Ihre Teilnehmer-ID, verbinden Sie mit Peppol, validieren jedes Dokument und helfen Ihnen, kostspielige Bußgelder zu vermeiden – alles an einem Ort.
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Die Mehrwertsteuer birgt Risiken auf zwei Ebenen: Steuersätze können sich ändern und auch Registrierungsschwellen können angepasst werden. Teams sollten beides im Blick behalten. In vielen Märkten müssen Sie sich registrieren, bevor Sie Rechnungen ausstellen dürfen. Deshalb ist eine frühzeitige Planung zur Beantragung einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer entscheidend.
Tschechische Republik – zwei zentrale Änderungen der Mehrwertsteuersätze
Gedruckte und digitale Bücher unterliegen nun einem Mehrwertsteuersatz von 0 %. Die meisten Softdrinks wurden dem regulären Steuersatz von 21 % zugeordnet. Alle anderen Mehrwertsteuervorschriften bleiben unverändert.
DAC 7 – Schwellenwertänderungen, die digitale Plattformen verstehen müssen
DAC 7 betrifft zahlreiche digitale Plattformen und Marktplätze. Die neuesten Leitlinien von Lovat erläutern Meldepflichten, die Funktionsweise der Schwellenwerte und die zu übermittelnden Daten. Wenn Sie eine Plattform betreiben, bauen Sie eine wiederholbare Datenpipeline auf. Validieren Sie Verkäuferdaten und bereiten Sie jährliche Meldedateien frühzeitig vor.
Norwegen und China starten DAC7-Reporting für Marktplätze
- Norwegen führt DPI-Regeln ein, die an OECD MRDP und EU-DAC7 angelehnt sind. Die Datenerhebung beginnt am 1. Januar 2026, die erste Meldung erfolgt 2027.
- China wendet ein quartalsweises DAC7-ähnliches Reporting für Marktplätze an. Plattformen müssen nun vierteljährlich Identitäts- und Einkommensdaten der Verkäufer übermitteln (z. B. sind die Daten für Q1 2026 bis zum 30. April 2026 einzureichen).
Wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg zur Compliance. Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht, unser engagiertes Team zu kontaktieren.
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